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Zimmer-Angebote von Freunden und Bekannten Bis vor kurzem haben Freunde von mir ein größeres Zimmer vermietet - das ist leider vorbei. Aber ein guter Freund meiner guter Freunde hat noch ein Zimmer anzubieten. Jedenfalls hat er sein Angebot mir gegenüber noch nicht zurückgenommen. Hier der Anzeigentext, vielleicht hast du Glück:
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Zimmersuche von Deutschland aus Wichtig: Besorge dir einen möglichst aktuellen und genauen Stadtplan mit Straßenverzeichnis, damit du eventuelle Angebote auf ihre Lage hin überprüfen kannst. Neben der reinen Entfernung ins Zentrum und zur Universität ist auch die Verkehrsanbindung zu berücksichtigen. Von der Associazione Studenti Erasmus der Universität La Sapienza gibt es einen Ratgeber (auf Englisch und Italienisch), wie du ein Zimmer suchst und welche Wohngegenden empfohlen werden. Nicht alle der Zonen, von denen dort abgeraten wird, sind wirklich schlecht. Als ich das letzte mal nachsah, fehlten z.B. Montesacro (im Nordosten, mittlerweile mit Schnellbuslinien) sowie Ostiense, Garbatella und San Paolo (alle südwestlich und durch Metro gut angebunden). Esquilin bzw. Piazza Vittorio Emanuele, Monti oder auch Via Prenestina/Casilina sowie Tuscolana können je nach Einzelfall ebenso in Frage kommen. Wer nicht schon perkekt Italienisch spricht, wird gut daran tun, vorab die spezielle Sprache des Zimmer- und Wohnungsmarktes kennenzulernen: Das auch im Internet erscheinende Anzeigenblatt Porta Portese ist die erste Adresse für die Suche (Homepage > "Immobiliare" > "Affitto/Subaffitto" > "Offerte" ankreuzen). Selbst, wenn du dich aus der Ferne noch nicht entscheiden willst, ist die Online-Recherche eine gute Übung zum Dechiffrieren der sehr knappen Anzeigensprache und zum Nachschlagen der Straßen oder Viertel in Stadtplan und Reiseführer. Eine Eigenheit bei der Formulierung der Anzeigentexte ist die häufige bloße Nennung eines Namens (z.B. Bologna, Prenestino usw.), der sowohl für eine Straße, als auch für ein anderes Merkmal eines Stadtviertels stehen kann. Gemeint ist in aller Regel die 'zona', d.h. die ungefähre Gegend. Eine weitere Besonderheit sind die in Rom nicht unüblichen Doppelzimmer (camera doppia) in StudentInnen-WGs. Mit etwas Geduld müsste sich aber durchaus ein preiswertes Einzelzimmer (camera singola) finden lassen. Auf 250 Euro inklusive Spesen muss mensch sich dabei einstellen - je nach Lage und Komfort auch etwas weniger oder viel mehr. Mehr hilfreiche Informationen zum Thema findest du auf den Seiten der oben erwähnten Associazione Studenti Erasmus. Viele Tipps beziehen sich auf die Wohnungssuche vor Ort. Kennst du keine Leute, wo du unterschlüpfen kannst, musst du allerdings erstmal überlegen, wo du die ersten Tage und Nächte verbringst. |
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Die ersten Tage und Nächte in Rom Besorge dir entweder ein Handy oder eine Telefonkarte - ohne Telefon läuft nichts! Besorge dir, falls du am Anfang eines Monats ankommst, ein 'abonnamento' für die öffentlichen Verkehrsmittel - es kostet 25,80 Euro und ist in den ersten Tagen eines Kalendermonats in fast jedem Zeitungs- oder Tabakladen erhältlich. Für eine Woche lohnt sich eventuell eine Wochenkarte (12,40 Euro), die Einzelfahrt (75 min.) kostet 1,- Euro. (Näheres zu Verkehrsmitteln auf der Seite "rumkommen".) Wenn du das Angebot meiner Freunde ( Bei www.romabed.de lassen sich einige Zimmer und Ferienwohnungen online buchen. Online-Informationen zu Hotelzimmern gibt es außerdem beim Centro turistico studentesco. Eine weitere Möglichkeit, von der ich allerdings nur gehört habe, sind religiöse Ordenshäuser, die günstige Übernachtungsmöglichkeiten für einige Tage anbieten (Ufficio Informazioni Pellegrini e Turisti, Piazza San Pietro). Eine Art Hostel soll es schließlich auch im Centro Sociale Villaggio Globale (linkes Kulturzentrum) auf dem Monte Testaccio geben. Generell gilt: ein Pensions- o.ä. Zimmer lieber für mehrere Übernachtungen mieten, um dann in Ruhe ein festes Zimmer zu suchen, als das Gepäck jeden Tag von der Pension zur Gepäckaufbewahrung zu schleppen! Am Anfang sind schon der Verkehr und die Orientierung anstrengend genug, und etwas Zeit dauert die Suche meistens doch. So kommt das Anzeigenblatt Porta Portese z.B. dienstags und freitags heraus, und zusätzlich wollen noch Aushänge an diversen Schwarzen Brettern ( |
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Zimmersuche vor Ort: Einen aktuellen, wenig optimistischen Einblick in die Eigenheiten römischer Zimmersuche bietet die Reportage Ein Bett ist schon Luxus von Catrin Dingler (Jungle World 41, 11.10.2007). Vor diesem Hintergund zuallererst ein Tipp: Jeder Kontakt zu netten Menschen macht vieles leichter. Wenn du die Gelegenheit hast, jemanden um Unterstützung zu bitten, greife sie beim Schopfe. Versuche dabei, möglichst konkrete Ergebnisse sofort zu erreichen. Meine Erfahrung ist, dass die Römer und Römerinnen spontan sehr hilfsbereit sind. Ist die aktuelle Situation vergangen, lässt die Hilfsbereitschaft allerdings rapide nach. Fragst du also jemanden nach einer Wohnmöglichkeit, setze auf die Maßnahmen, die sich sofort ergreifen lassen. Wenn die Person dir z.B. anbietet, mal in ihrem Freundeskreis rumzufragen, ist ein sofortiger Telefon-Rundruf in der Regel ergiebiger, als irgendeine Verabredung. Falls du im aktuellen Moment nichts erreichen kannst, scheue dich nicht, die hilfsbereiten Leute erneut anzusprechen oder anzurufen. Warte nicht zu lange auf deren Anrufe, sondern frage selber nach. Auch wenn dich das Gefühl beschleicht, die Person hätte dich und deine Zimmersuche schon vergessen, kehrt die spontane Hilfsbereitschaft in der Regel sofort zurück. Neben der Suche über Freunde und Bekannte sowie das Anzeigenblatt Porta Portese ist der üblichste Weg der über öffentliche Aushänge. Ich selbst habe mein zweites Zimmer auf diesem Wege gefunden. Es empfiehlt sich sowohl die Suche nach Angeboten, als auch das Aufhängen eigener Zettel. Folgende Orte solltest du berücksichtigen (Adressen s. unter "adressen+links"):
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letzte Aktualisierung: Nov 2007 (Link auf Jungle-World-Reportage) |
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