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      Öffentliche Verkehrsmittel

      Auto

      Roller oder Moped

      Fahrrad oder zu Fuß


Öffentliche Verkehrsmittel
Für die öffentlichen Verkehrsmittel Roms gibt es eine einigermaßen günstige Monatskarte (abbonamento, 30 Euro pro Kalendermonat), eine normale Fahrkarte kostet 1 Euro. Die Karten gelten für nahezu alle öffentlichen Verkehrsmittel, das heißt: Bus, Tram, Metro, Stadtzüge, Nachtbusse. Die Monatskarte ist an den ersten Tagen des jeweiligen Monats an Zeitungskiosken und in Tabakläden zu bekommen. ( ATAC, römische Verkehrsgesellschaft)

Züge zum Linienflughafen (Aeroporto Leonardo da Vinci / Fiumicino) kosten extra. Für dieses Ziel gibt es einen teuren und schnellen Zug (vom Hauptbahnhof Termini aus) und einen nicht ganz so teuren, der z.B. von der Metro-Station Tiburtina aus fährt.

Es gibt nur 2 Metro-, einige Straßenbahn- und wenige Stadtzuglinien. Nahezu der gesamte Rest des öffentlichen Verkehrs wird über Busse abgewickelt. Nach einiger Zeit habe ich mich daran gewöhnt, dass es fast keine Fahrpläne gibt. Auf manchen Linien kann es vorkommen, dass mal längere Zeit kein Bus, dafür aber später drei kurz hintereinander kommen.

Sehr voll und dementsprechend anstrengend sind die öffentlichen Verkehrsmittel in den üblichen Zeiten, ansonsten lässt es sich meiner Meinung nach prima ohne Auto leben. Vor allem auf den typischen Touristenstrecken ist eine gewisse Vorsicht gegenüber Taschendieben geboten.

 
nach oben   Auto
Das Auto ist in Rom eher etwas fürs Ausgehen oder für Ausflüge. Tagsüber ist Autofahren einfach uneffektiv und nervig. Abends und nachts gibt es normale (bis 24 Uhr) oder Nachtbusse (ab ca. 0.30 Uhr, alle 30 Minuten). Das heißt, nach dem Ausgehen kommst du immer irgendwie nach Hause, auch wenn es mit dem Umsteigen ein Weilchen dauert. Ein Auto ist bequemer, wobei es in Rom übrigens sehr üblich ist, von einem der Freunde oder Bekannten nach Hause gebracht zu werden, auch wenn dies mit einigen Umwegen für den Fahrer verbunden ist.

Auch für Ausflüge ist ein Auto immer nett, da es in der näheren und weiteren Umgebung von Rom eine Menge zu sehen gibt. Sehr viel davon lässt sich ebenso mit den Überlandbussen ('pullman') von der Cotral oder mit der Bahn erschließen, aber mit dem Auto spart man sich Streiks oder zumindest die entsprechende Recherche nach Fahrplänen. Dafür gibt es dann Stau auf den Ausfallstraßen. ( Italienische Bahn)

 
nach oben   Roller oder Moped
Das Verkehrsmittel in Rom - effektiv und spaßig, wobei Unfälle und novemberliche Platzregen unangenehm werden können. Gebraucht findet man die Teile im Anzeigenblatt Porta Portese oder über Aushänge an der Universität. Am besten ist ein Kauf über Bekannte - die können vielleicht auch bei den Ummeldeformalitäten behilflich sein.

 
nach oben   Fahrrad oder zu Fuß
In Rom gab es bis vor kurzem nur 2 Sorten von FahrradfahrerInnen - die eine Sorte: wenige Wagemutige mit Helm, Atemschutz und sportlichem Rad. Die anderen, auch wagemutig, das Gegenteil: Durchschnittsalter mindestens 60, klappriges Rad ohne Licht, bei Regen und Dunkelheit in der Mitte der holperigen Fahrbahn der Via Nazionale.

Nachdem sich dann allmählich ein dritter Typ verbreitet hatte - Sonntagsfahrer, unterwegs bevorzugt an einem autofreien Sonntag in der Innenstadt oder auf wenigen, ausgewählten Fahrradrouten -, war ich bei meinem letzten Rom-Besuch im September 2004 weniger erstaunt darüber, wie verbreitet, sondern wie normal das Radfahren in Rom inzwischen geworden ist. Trotzdem ist es im Alltag wohl noch etwas außergewöhnlicher als in den meisten deutschen Städten. Je nach Wohnlage ist das Fahrrad aber eine gute Alternative, und das Risiko, sich durchs Radfahren als verrückter Deutscher zu outen, dürfte mittlerweile der Vergangenheit angehören. Das einzige, was noch fehlt, sind gute Fahrradläden.

Ansonsten gilt: Besorg dir gute Schuhe, denn in Rom wirst du auf jeden Fall immer wieder zu Fuß unterwegs sein. Den Trainingseffekt bemerkst du spätestens dann, wenn deine Lieben, die zu Besuch kommen, nach 2 Tagen Sightseeing über lahme Füße klagen, während du noch in bester Form bist.

Weiteres zum Thema auf der Seite "ausfliegen".
 
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letzte Aktualisierung: Feb 2005